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  • AutorenbildStephan Hänni

Immer dieser Stress...


Geht es Ihnen oftmals auch so, dass Ihr Alltag mit Aufgaben und Pflichten bis auf die letzte Minute durchgeplant ist? Es gibt Tage, die rauben uns oft viel zu viel Energie. Da ist es oft kein Wunder, wenn man am Abend total ausgelaugt ist.


Es wird in unserer hektischen Zeit immer wichtiger, sich vermehrt um sich selbst zu kümmern.

Denn wenn der Energietank leer ist, nützt dies keinem etwas, Ihnen am wenigsten.

Versuchen Sie sich daher nicht vom alltäglichen Stress zu fest treiben zu lassen und achten Sie auf Ihren Körper und Ihren Geist.


Eine Kundin sagte einst, dass Ihr Arzt zu ihr folgendes sagte: "Ändern Sie die Programmierung Ihrer Psyche." Die Kundin wusste mit seiner Aussage nichts anzufangen und buchte dann ein Coaching bei mir.


Die Psyche tut das, wozu sie programmiert wurde. Wenn man als Kind immer und immer wieder heruntergemacht wurde, hat das Unbewusste so einiges an Demütigungen aufgenommen und wie ein Anker gefestigt. Diese Aufzeichnungen kommen dann im späteren Leben gelegentlich wieder zum Vorschein.

Als ich als Kind mit der Legasthenie zu kämpfen hatte, so hat mir die Psyche wohl oft einiges ferngehalten, was mit der Sprache zu tun hatte nur um mich damals vor Demütigungen zu schützen. (Ich ging so einigen Situationen aus dem Weg...)

Ich hatte einmal bei einem Coaching einen Sportler betreut, welcher mit seiner Motivation zu kämpfen hatte. Ich fand heraus, dass sich seine Eltern oft über ihn stritten, weil seine Sportart so einiges an Geld kostete. Seine Mutter wollte ihn fördern und bestätigte ihn dabei gut zu sein. Sein Vater hingegen sagte immer: »Das ist verschwendetes Geld und Zeit, welches wir für besseres gebrauchen könnten. Jan (Name geändert) hat kein Talent und wird nie erfolgreich sein und noch weniger später damit Geld verdienen können. Jan würde besser diese Zeit ins Lernen investieren, dass später einmal etwas aus ihm wird.» Ja, Jan hörte so oft von seinem Vater, dass er kein guter Sportler sei. Erstaunlich auch deshalb, weil Jan so einige Juniorenmeisterschaften bei seiner Sportart gewann. Weshalb schreibe ich dies, weil Jans Motivationsprobleme immer noch mit der Einprogrammierung zu kämpfen hatte, kein guter Sportler zu sein und jedes Training nur verschwendete Zeit zu sein scheint. Immer wenn etwas nicht nach Wunsch verlief, machte sich Jan mit seinen Selbstgesprächen schlecht. Die negative Programmierung der Psyche besteht zu einem grossen Teil aus solchen Selbstgesprächen und selbstgezogenen Grenzen.

Jan hatte eine Programmierung in sich, welche ihn teils davon hinderte, sein wahres Potential richtig zu verwirklichen. Das gute ist, dass man diese Programmierung, sofern man will, steuern und umprogrammieren kann.

Nun fragen Sie sich wohl, wie man dies macht. Hierzu gibt es einige Möglichkeiten. Wichtig dabei ist, selbst zu erkennen, welche Methode für einem selbst die passende ist. Jeder Mensch ist ein Unikat und so muss auch die Methode als solches für jeden Menschen individuell passen. Ich denke hierbei aber u.a. an ein mentales Training, Visualisierung, Selbsthypnose, Autosuggestion, Vorstellungsübungen usw.

Ich gebe Ihnen nun ein ganz, ganz kleines Beispiel, wie man u.a. mit so einige Sportlern arbeitet und was evtl. auch Sie machen könnten:

«Stellen Sie sich vor, wie Sie etwas erreichen, was Ihnen wirklich wichtig ist. Gehen Sie nun in Gedanken in die Situation hinein und fühlen Sie dieses Gelingen in anschaulicher Weise immer wieder vor Augen.»

Dies ist wirklich nur ein kleines Beispiel und ein kleiner Anfang. In einem Coaching gehe ich mit dem Gesprächspartner natürlich viel intensiver in Gedanken in die Situation hinein. Es gibt aber wie gesagt auch ganz andere Methoden. Ich habe eine Methode entwickelt, wie man seine negativen Selbstgespräche umprogrammieren und stoppen kann. Wenn Sie Interesse daran haben, so können Sie sich für ein Coaching anmelden. Termine finden immer Montags statt.


Wenn man sich oft negative, angstauslösende oder belastende Gedanken zulässt, so stärkt dies dieses Denkmuster noch mehr. Es ist wie ein Denkmuskel den man immer wieder trainiert. Auch hier gibt es eine Möglichkeit, wie man diesen Gedanken entgegenwirken kann, indem man sich für negative Gedanken, Vorstellungen oder Bilder mehrere positive und neutrale Alternativen bereit hält. Wenn also ein negativer Gedanke auftaucht, wechselt man diesen sofort mit einem positiven Gedanken.


Eine Kundin sagte vor kurzem, dass Sie nicht einschlafen könne, weil bei ihr immer wieder negative Emotionen vor dem Einschlafen hochkommen und sie davon abhalte.

Doch Emotionen kommen nicht einfach und werden auch nicht einfach von gewissen Ereignissen bestimmt. Es sind immer die Gedanken die wir über ein Ereignis haben also das, was wir über Ereignisse denken, was entscheidend ist. Selbst wenn man den Eindruck hat, dass seine Gefühlsreaktionen auf äussere Reize reflexhaft ablaufen, so ist es doch ein Zusammenspiel zwischen dem äusseren Ereignis und der Deutung dessen. Es ist also nicht ein Ereignis was einem beunruhigt, sondern meistens die Vorstellung davon.

Wenn nun jemand mit dem Gedanken und der Vorstellung ins Bett geht nicht schlafen zu können, wie soll er dann schnell einschlafen können?


Hier nun noch einige Anregungen gegen den Stress:


1) «Ihr Körper braucht einen fitten Geist. Ihr Geist braucht einen fitten Körper.»


Diese oder ähnliche Aussagen kennt jeder Mensch. Doch kaum wird es ein wenig stressig, rückt für viele die Gesundheit wieder in den Hintergrund. Seien Sie daher achtsam.


2) Bewegungsübungen

Wenn der Energielevel am sinken ist, so legen Sie eine kurze Pause ein und machen einige Bewegungsübungen. Dieses Break lenkt sowohl vom aufkommenden Stress ab und hilft zusätzlich Ihrer Gesundheit. Eine solche Pause sollte nicht länger als 5 Minuten dauern. Achten Sie bei den Übungen auch auf Ihren Atem. Gut geeignet sind auch Yoga - Übungen.

3) Powernapping

Über den Mittag kann ein «Powernapping» von 15 Minuten den Geist und Körper wieder zum «Blühen» bringen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die 15 Minuten nicht überbieten. Am besten stellen Sie einen Wecker auf 15 Minuten. Damit wird vermieden, dass der Schlaf länger andauert und Sie womöglich müder als zuvor sind.


4) Gehen Sie ab und wann an die frische Luft und atmen Sie sich neue Energie rein.


5) Geben Sie Ihrem Tag mehr Leben und achten Sie auf besondere Momente und Situationen. Achten Sie auf die schönen Augenblicke. Auch ganz alltägliche Sachen können aussergewöhnlich schön sein, wenn man diese dann auch wahrnimmt. Achten Sie auf Ihre Gedanken und stoppen Sie schlechte.


6) Am Abend kann ein Spaziergang von ca. 30 Minuten grosse Wunder vollbringen. Viele Menschen bewegen sich leider viel zu wenig.


7) Ihr Körper braucht Energie um all die täglichen Aufgaben erfüllen zu können. Daher ist es wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Wann immer möglich, essen Sie frisch zubereitete Lebensmitteln und geniessen Sie Ihr Essen. Wenn Sie Ihr Essen zu schnell herunterschlingen, verursacht dies wieder unnötigen «STRESS». Ihr Körper verbraucht wieder mehr Energie um all dies richtig verarbeiten zu können.


8) Achten Sie auf Ihren Schlaf. Der Schlaf ist einer der wichtigsten Grundlagen, wenn es darum geht neue Energie und Kraft zu tanken. Während des Schlafens regeneriert sich Ihr Körper.


Ich wünsche Ihnen einen ganz tollen Wochenstart und eine gesunde Woche.


Euer Stephan

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